VerticalBLOG #2

Unsere Fortbildungen: praxisbezogenes, lebendiges „out-of-the-box“ – Lernen mit Struktur und Spaß

Du möchtest motivierend, sicher, indikationsbezogen und mit Freude in der Vertikalen therapieren? Unsere Inhouse-Schulungen und Fortbildungen sind für Dich gemacht 

wie ich es euch im ersten Blog schon skizziert hatte, ist ein zentraler unseres Systems neben den Wänden selbst die passgenaue Schulung.

Basierend auf dem Potsdamer Modell und in Zusammenarbeit mit Dr. René Kittel habe ich ein sehr kompaktes Format entwickelt, das es euch ermöglicht, sofort danach mit euren Patient*innen in der Vertikale sicher und angemessen zu arbeiten.

Die drei essentiellen Elemente in der Schulung sind:

  • Die Vermittlung der Freude an neuen Bewegungsmustern und einer motivierenden Art, die Patient*innen in eine neue Dimension der aktivierenden Trainingstherapie einzuladen. Durch die Vertellbarkeit der Wände können wir Themen wie „Stützmuster zur Schulterstablisierung“ oder „4-D-Klettern für die Stimulation der Hirnplastizität“ gemeinsam entwickeln.
  • Ihr erlangt schnell Sicherheit im Handling der Wände, beim Schrauben der Griffe und Tritte, damit euer Therapie-Setting adäquat an die Möglichkeiten und Limits der Patient*innen angepasst werden kann.
  • In Kleingruppen erarbeitet ihr euch eine Grundstruktur für eure indikationsbezogene Vertikaltherapie. Mit Hilfe des Praxisbuches von Dr. Kittel, einem passionierten Kletterer und Sportwissenschaftler aus Potsdam lernt ihr interaktiv, die Behandlungsplanung interessant und flexibel zu gestalten.

MTT meets Bouldern, mit dieser Idee der Synthese von Medizinischer Trainingstherapie mit ihren klaren Belastungsparametern und der motivierenden Vielfalt der Vertikaltherapie eröffnen wir eine neue Dimension im funktionellen Training. Die Integration in den klar strukturierten Ablauf einer Trainingstherapie ist dabei das Entscheidende. Wiederholungszahl, Haltezeit und Belastungsumfang können mit der Auswahl der Wandneigung und der Griffe/Tritte bestens definiert werden. Damit gelingt es Dir, die motivierenden Vorteile des Klettern mit den Trainingszielen zu verbinden.

Über spielerische Angebote können wir nicht nur jüngere Patienten perfekt abholen und motivieren, sondern insbesondere auch therapiemüde oder sport-affine Patienten. Das wissen wir längst. Du kannst diesen immanenten Spieltrieb aber nun auch an der Therapiewand ausleben (lassen).

In der Schulung probieren wir exemplarische Spielformen aus, nutzen Materialien wie Bälle oder Therabänder, und setzen sie zu Indikationen sowie Therapiezielen in Verbindung und Kontext.

Neue Bewegungs-Muster schaffen mehr Plastizität auf zerebraler/zentraler Ebene und verbesserte Balance auf  muskulärer/peripherer Ebene. Diese These könnt ihr an Praxisbeispielen erproben und deren Relevanz selbst testen. Etwa mit dem Klettern im Stützmuster für Patienten mit Impingement an der Schulter oder auch das greif-freie Klettern für neurologische Patienten.

Back to nature: Letztlich kommt das Klettern ja aus einer naturbezogenen und natürlichen Bewegung. Schon kleine Kinder klettern intrinsisch motiviert auf Tische und Bäume, die gesamte Menschheitsentwicklung und Evolution wäre ohne die Aufrichtung, den bi-pedalen Gang und das „sich erheben“, das klettern auf Felsblöcke oder Bäume nicht so erfolgreich verlaufen.

Daher liegt es tief in unserer Natur, zu klettern, in welcher Form und Höhe auch immer. Durch diesen Rückbezug erleben wir beim Klettern diese Bewegungsfreude, diese Erfolgserlebnisse und diese besondere Verbindung von Körper und Geist. 

Hat Dich allein schon der Inhalt dieses Textes motiviert?

Ich lade Dich herzlich ein, diese Themen in einer meiner Fortbildungen und Inhouse-Schulungen praxisnah und interaktiv zu erleben.

Auf geht’s!

Herzlichst

Jens Brünjes

Leiter Fortbildungen und Projektmanagement Physioclimb

Inhaber Theraboulder – Raum für mehrdimensionale Physiotherapie Köln