Das Potsdamer Modell für therapeutisches Klettern
Wissen, was Sie mit jedem Patienten an der Wand machen.
Das Praxisbuch von Dr. René Kittel führt Sie Übung für Übung durch das therapeutische Klettern — für Wirbelsäule, Schulter, Knie und Sprunggelenk, exakt nachvollziehbar und auf Basis des Potsdamer Modells.
Warum dieses Buch
Eine Wand voller Griffe. Und jetzt?
Eine Kletterwand begeistert Ihre Patienten von allein — der Aufforderungscharakter ist so hoch wie bei einem Ball. Nur sagt Ihnen die Wand nicht, welcher Griff an welche Stelle gehört, welche Neigung zu welcher Reha-Phase passt und wie Sie die Belastung dosieren.
Genau hier ist Klettertherapie kniffliger als der Seilzug: Sie können den Patienten nicht einfach über ein Wiederholungsmaximum einstellen. Das Praxisbuch nimmt Ihnen diese Planung ab — es macht aus der Wand einen fertigen, wiederholbaren Therapieplan, eine Übung nach der anderen.
„PhysioClimb vereint als erstes Unternehmen die Hardware — Therapiekletterwände und Griffe — mit der Software: der praktischen Übungsanleitung von Dr. René Kittel.“— aus dem Praxisbuch, Kapitel „Über PhysioClimb“

Das Potsdamer Modell
„So viel Klettern wie möglich, bei so viel Therapie wie nötig.“
Das ist der Leitsatz von Dr. Kittels Potsdamer Modell — dem Fundament des therapeutischen Kletterns im deutschsprachigen Raum. Es zerlegt jede Bewegung in Stabilisationsvierecke (die Ruhephase) und Belastungsdreiecke (die Belastungsphase). So wird aus freiem Klettern eine seriell wiederholbare, exakt dosierbare Therapieübung — vergleichbar einem Seilzug, nur mit dem ganzen Körper in der geschlossenen Kette. Dieses Buch übersetzt das Modell in konkrete Übungen, die Sie sofort anwenden.
Was das Buch besonders macht
Kein theoretischer Überbau. Ein Arbeitsbuch für die Wand.
Vier Dinge unterscheiden es von einem gewöhnlichen Übungsband — und machen es zum konkreten Ratgeber für die tägliche Arbeit am Patienten.
Exakt nachvollziehbar
Über das Koordinatensystem der Wand schrauben Sie jeden Griff an genau die richtige Stelle. Ausgangsviereck, Belastungsdreieck, Endviereck — jede Übung ist Schritt für Schritt beschrieben.
Von der Anatomie bis zur Nachbehandlung
Zu jeder Indikation liefert das Buch die anatomischen, funktionellen und pathophysiologischen Grundlagen plus konkrete Therapiehinweise. Sie verstehen nicht nur das Was, sondern das Warum.
Belastung sauber dosiert
Reha-Phase, Wandneigung, Wiederholungen, Haltezeit — jede Übung nennt ihre Belastungsparameter, angelehnt an das 6-Phasen-Modell der ambulanten Rehabilitation. So steuern Sie vom ersten Reiz bis zur Maximalkraft.
Auf wissenschaftlicher Basis
Grundlage ist das Potsdamer Modell von Dr. René Kittel (Universität Potsdam) — aus Trainingswissenschaft und Sporttherapie, für die tägliche Praxis übersetzt.
Blick ins Buch
Sehen Sie selbst, wie konkret es wird
Keine Prosa über Bewegungsfreude — sondern Seiten, mit denen Sie morgen an der Wand arbeiten. (Zum Vergrößern anklicken.)
Was drin ist
Über 30 Übungen für vier Indikationen
Schwerpunkt orthopädisch-traumatologisch — genau die Fälle, die in Praxis und Reha am häufigsten vor Ihnen stehen.
Wirbelsäule
8 ÜbungenMobilisation und aktive Rotation, Stabilisation mit Ball und „durch Löcher tippen“, diagonale Rumpfstabilisation, die „Offene Tür“ und Skoliosetraining der Brustwirbelsäule.
Schultergelenk
8 ÜbungenDepression und Retraktion des Schultergürtels, Adduktion mit Außen- und Innenrotation — Aufsteigen, Gaston, Ägypter, Aufschultern — plus Reaktivtraining „Dynamos“.
Kniegelenk
8 ÜbungenExtension in fünf Varianten (Kniebeuge bis Traversieren), Flexion „Hakeln“ und Reaktivtraining mit Sprüngen — inklusive Therapiekonzept nach Kreuzbandruptur.
Sprunggelenk
8 ÜbungenPlantarflexion in fünf Varianten, Dorsalextension „Toe Hook“ und Reaktivtraining — inklusive Therapiekonzept nach Distorsionstrauma.

Der Autor
Dr. René Kittel
Promovierter Sportbiologe und akademischer Mitarbeiter an der Universität Potsdam. Seit 1999 forscht er daran, das Klettern in die Sporttherapie zu integrieren — daraus ist das Potsdamer Modell entstanden.
Er ist Mit-Autor des Fachbuches „Therapeutisches Klettern“ (Georg Thieme Verlag) und leitet seit 2007 Fortbildungen für Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten. Dieses Praxisbuch ist die Essenz seiner Arbeit — für die tägliche Praxis.
Dr. René KittelSportwissenschaftler · Universität Potsdam
Aus der Praxis
Womit andere Praxen schon arbeiten
„Für mein Team und mich ist das Therapeutische Klettern ein großer Gewinn. Mit dem Potsdamer Modell, dem Praxisbuch und der Schulung ist der Einstieg sehr praxisnah.“
„Ich hätte nicht gedacht, dass wir schon so schnell so variabel und indikationsbezogen mit dem Therapeutischen Klettern loslegen können.“
Bestellen
Das Praxisbuch — Ihr Fahrplan für die Wand

Therapeutisches Klettern — Das Praxisbuch
- 120 Seiten, DIN A5 — Spiralbindung, liegt beim Üben flach auf
- Über 30 Übungen für Wirbelsäule, Schulter, Knie & Sprunggelenk
- Autor Dr. René Kittel · TKS-Verlag · ISBN 978-3-9817341-0-2
Die Fragen, die fast alle stellen
Brauche ich eine PhysioClimb-Wand, um das Buch zu nutzen?
Die Übungen sind auf das Koordinatensystem der PhysioClimb-Wände abgestimmt — so bauen Sie jeden Therapieboulder exakt nach. Grundsätzlich lassen sie sich auf jede Therapieboulderwand mit einem Griffraster bis 15 cm übertragen.
Für welche Berufe ist es gedacht?
Für Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten in Praxis, Reha und Klinik. Der Schwerpunkt liegt auf orthopädisch-traumatologischen Indikationen — vom Kreuzbandriss bis zur Rückenschule.
Wie wissenschaftlich fundiert ist das Ganze?
Grundlage ist das Potsdamer Modell von Dr. Kittel. Ehrlich gesagt: Therapeutisches Klettern als Ganzes ist noch begrenzt beforscht — der Aufbau und die Steuerung der Übungen sind aber sauber aus Trainingswissenschaft und Sporttherapie abgeleitet, und einzelne Effekte (z. B. bei Rückenschmerz) sind belegt.
Warum eine Spiralbindung?
Damit das Buch beim Üben flach aufgeschlagen liegen bleibt — Sie haben die Hände frei am Patienten und müssen keine Seite festhalten.
Gibt es dazu auch eine Fortbildung?
Ja. Aufbauend auf dem Buch bietet PhysioClimb Fortbildungen zum therapeutischen Klettern an. Viele Praxen kombinieren beides — das Buch als Nachschlagewerk, die Schulung für den sicheren Einstieg.
Die Wand von Stefan. Die Übungen von Dr. Kittel.
Stefan Epp entwickelt und baut die PhysioClimb-Therapiewände selbst. Das passende Übungsbuch stammt von seinem Kollegen Dr. René Kittel — deshalb greifen beide so genau ineinander: die Wand als Werkzeug, das Buch als Fahrplan.
Wenn Sie unsicher sind, ob das Buch zu Ihrer Wand oder Ihrem Vorhaben passt — schreiben Sie einfach. Sie landen nicht bei einem Verkäufer, sondern bei Stefan, der die Wände selbst gebaut hat.
Stefan Epp — Entwickler von PhysioClimb
