Referenzen
Solche Wände hängen in kaum einer Praxis. In diesen schon.
Rund 50 Praxen, Kliniken und Reha-Zentren im DACH-Raum — von der Zwei-Personen-Praxis bis zur Universitätsklinik. Wie sie dazu gekommen sind, und was sich seitdem bei ihnen verändert hat.
Fallstudie
KIRINUS Praxis Bruckmühl
Als die Praxis im oberbayerischen Bruckmühl neu entstand, war die Kletterwand kein nachträglicher Einfall — sie wurde mitgeplant, als das Haus noch Rohbau war. Herausgekommen ist eine Anlage, die es so kein zweites Mal gibt.
Die fertige Anlage: mehrere verstellbare Therapiewände, in der Mitte die integrierte Sprossenwand.
Verstellbare Kletterwände
Das Herzstück: Über die Neigung lassen sich Intensität und Schwierigkeit an den Therapiefortschritt anpassen — von stark entlastend bis fordernd.
Integrierte Sprossenwand
Vollständig in die Konstruktion eingebaut — und als einzige ihrer Art ebenfalls in der Neigung verstellbar.
Gewichtsentlastungssystem
Für die ersten Kletter- und Aufstiegsversuche. Der Patient wird sicher entlastet, die Hände des Therapeuten bleiben frei.
Eine Anfrage, die es so noch nicht gab
„Passt diese Sprossenwand auch?"
Mitten in der Planung kam die Frage: Ob man statt der vorgesehenen nicht eine andere Sprossenwand nehmen könne — sie passe optisch einfach besser zum Raumkonzept. Die ehrliche Antwort wäre gewesen: Das ist nicht vorgesehen.
Stattdessen wurde nachgemessen. Der Metallrahmen der Verstelleinheit hat 90 cm Außenmaß — die gewünschte Sprossenwand ebenfalls. Also ließ Stefan sie sich vorab liefern, baute sie probeweise ein und passte den Verstellrahmen an. Das Ergebnis ist eine Sprossenwand, die sich in der Neigung verstellen lässt wie die Kletterwände daneben.
Was daran therapeutisch zählt
Klettern mit Menschen, die kaum sicher stehen.
Die Praxis führt die Wand heute unter einem sehr konkreten Punkt: Standprobleme. Behandelt werden dort Menschen nach Schlaganfall, mit Parkinson, Multipler Sklerose und neuromuskulären Erkrankungen — dazu Wirbelsäule, Gelenke und die Zeit nach Operationen.
Genau dafür ist die Entlastung gedacht: Wer sich im Stand unsicher fühlt, traut sich mit gesichertem Gewicht an die ersten Züge. Und der Therapeut kann dabei führen, korrigieren, stützen — statt zu halten.
Zum Start eine Fortbildung für das ganze Team — direkt an der eigenen Wand.
Von der Idee zur einzigartigen Therapielösung
Die Entwicklung unserer speziellen Kletterwandkonstruktion war von Beginn an ein außergewöhnlicher Prozess. Gemeinsam mit dem theoretischen Entwickler und Konstrukteur, dem erfahrenen Praktiker des Aufbaus sowie einem Physiotherapeuten aus dem therapeutischen Alltag entstand eine Lösung, die in dieser Form einzigartig ist.
Bereits im Rohbau wurden Ideen gemeinsam entwickelt, diskutiert und kontinuierlich weiter verfeinert. Die Zusammenarbeit war von hoher Fachkompetenz, Kreativität und dem gemeinsamen Anspruch geprägt, eine innovative und gleichzeitig praxisnahe Therapielösung zu schaffen. Unterschiedliche Perspektiven ergänzten sich perfekt und führten zu einem Ergebnis, das unsere Erwartungen übertroffen hat.
Das Herzstück der Anlage sind die in ihrer Neigung verstellbaren Kletterwände. Dadurch lassen sich Trainingsintensität und Schwierigkeitsgrad individuell an die Fähigkeiten und den Therapiefortschritt der Patientinnen und Patienten anpassen. Ergänzt wird das System durch eine vollständig integrierte Sprossenwand, die ebenfalls in ihrer Neigung verstellt werden kann und zusätzliche therapeutische Möglichkeiten eröffnet.
Ein besonderes Highlight ist das integrierte Gewichtsentlastungssystem. Es ermöglicht, Patientinnen und Patienten bei ihren ersten Kletter- und Aufstiegsversuchen sicher zu begleiten und gezielt zu entlasten. Gleichzeitig bleiben die Hände der Therapeutinnen und Therapeuten frei, um Bewegungen zu unterstützen, Korrekturen vorzunehmen und die Behandlung optimal zu begleiten.
Das Ergebnis ist eine durchdachte, innovative und funktionelle Therapielösung, die neue Maßstäbe in der Rehabilitation setzt. Sie verbindet modernste Technik mit den Anforderungen des therapeutischen Alltags und schafft motivierende Trainingsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten unterschiedlichster Indikationen.
Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn Entwicklung, handwerkliche Kompetenz und therapeutische Praxiserfahrung von Anfang an Hand in Hand arbeiten. Das Ergebnis ist eine außergewöhnliche Anlage mit echtem Mehrwert für Therapie, Patienten und Behandler.
Rezension im Wortlaut, Juli 2026.
Was davon am Ende bleibt, steht in Thomas Rohbecks letztem Satz: eine Anlage „mit echtem Mehrwert für Therapie, Patienten und Behandler". Also nicht nur für die, die plötzlich klettern wollen — auch für das Team, das sie dabei begleitet.
Ähnlicher Raum bei Ihnen?Schicken Sie Stefan einfach ein Foto und die Deckenhöhe — er sagt Ihnen ehrlich, ob und wie es dort ginge.
Foto an Stefan schickenWas sich danach verändert
Es fängt bei den Patienten an — und hört beim Team nicht auf.
Was uns aus den Praxen am häufigsten zurückgespielt wird, hat wenig mit Technik zu tun. Es geht darum, dass Patienten von sich aus an die Wand wollen. Dass jemand nach der Therapie weiterklettert. Dass im Wartezimmer darüber gesprochen wird.
Und es geht um die Therapeuten selbst: Die immer gleichen Übungsreihen werden zu etwas, auf das man sich gemeinsam freut. Das ist der Teil, den man beim Kauf nicht mitbestellt — und der am längsten bleibt.
„Es bereichert das Angebot und macht auch uns Therapeuten Spaß. Das finde ich ganz wichtig."— Johann Spanier, Inhaber „die beweglichmacher", Köln
Weitere Stimmen
Aus Reha-Zentrum und Klinik
„Ich hätte nicht gedacht, dass wir schon so schnell so variabel und indikationsbezogen mit dem Therapeutischen Klettern loslegen können. Für unser Zentrum ist Physioclimb ein kompetenter Partner mit einem passgenauen System aus Equipment und Fortbildung."
„Wir setzen das flexible Klettersystem von Physioclimb seit nunmehr einem Jahr als gelenkschonende Ergänzung in der prä- und postoperativen Trainingstherapie ein. Sowohl unsere Patienten als auch die physio- und trainingstherapeutischen Kollegen schätzen das motivierende Design. Produkt und Konzept sind absolut zielführend."
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Wo bereits geklettert wird
Seit 2010, quer durch den DACH-Raum. Suchen Sie sich die Gruppe, die Ihrer eigenen Einrichtung am nächsten kommt.
Praxen & Therapiezentren
Von der Einzelpraxis bis zum großen Zentrum — die meisten unserer Wände hängen genau hier.
Reha-Kliniken & Zentren
Stationär und ambulant, von der Fachklinik bis zum großen Reha-Verbund.
Universitäts- & BG-Kliniken
Häuser mit höchsten Anforderungen an Dokumentation und Sicherheit.
Fortbildung, Sport & Vereine
Dort, wo therapeutisches Klettern gelehrt und im Breitensport eingesetzt wird.
Wenn Sie das Thema intern vorstellen möchten — bei der Leitung, im Team oder vor einem Gremium — sind das die Häuser, die bereits damit arbeiten. Unterlagen dazu bekommen Sie von uns, ohne dass Sie etwas kaufen müssen.
Wie es angefangen hat
Kaum jemand sucht als Erstes nach einer Kletterwand.
Meistens steht am Anfang nur der Wunsch, etwas Neues in die Praxis zu bringen. Bis daraus eine Wand wird, führen drei Wege — und einer davon kommt Ihnen vermutlich bekannt vor.
Im Umbau gleich mitgedacht
Neue Räume, ein Umbau, eine Erweiterung — der Moment, in dem ohnehin alles neu gedacht wird. Wer hier früh anruft, kann die Wand in die Statik und den Raumplan einbauen, statt sie später hineinzuzwängen.
Auf einer Fortbildung ausprobiert
Man steht selbst einmal an der Wand, klettert ein paar Züge, sieht die Übungen aus dem Potsdamer Modell — und merkt beim Nachhausefahren, dass die Idee nicht mehr weggeht.
Bei Kollegen gesehen
In einer anderen Praxis, in der Klinik nebenan, im Austausch mit Kollegen. Die meisten, die bei uns anrufen, haben eine Wand vorher irgendwo in Betrieb gesehen — und wollen wissen, ob das auch bei ihnen ginge.
Bestellung & Montage
Es bleibt persönlich — bis die Wand hängt.
Die meisten Wände hängen in kleinen Praxen. Dort zählt nicht nur die Anlage, sondern wie Bestellung und Montage laufen — und mit wem man es dabei zu tun hat.
„Die Kommunikation war von Anfang an schnell, freundlich und klar. […] Die Montage selbst wurde sorgfältig und zügig durchgeführt. Stefan Epp und sein Kollege waren dabei sehr freundlich, zuverlässig und professionell. Ich kann das Team von physioclimb daher gerne weiterempfehlen und würde mich jederzeit wieder für eine Zusammenarbeit entscheiden."
Erzählen Sie Stefan von Ihrem Raum.
Jede dieser Anlagen hat mit einer Wand angefangen, von der zunächst niemand wusste, ob sie dort überhaupt hinpasst. Meistens geht es — und wenn die Wand nicht trägt, findet sich ein anderer Weg.
Schicken Sie einfach ein Foto Ihres Raumes und die Deckenhöhe. Sie landen nicht bei einem Verkäufer, sondern bei Stefan, der die Wände selbst baut.
