Therapieziele
Warum verbessert es das erreichen Ihrer Therapieziele?
Stabilität
Bessere Verbindung von Motorischer Kontrolle und Posturaler Kontrolle
Mobilität
Traktion in der Wirbelsäule durch die Zugbewegung im Klettern
Koordination
Komplexe, diagonale und funktionelle Bewegungsmuster sind effektiver als isolierte Übungen
Compliance
Starke intrinsische Motivation bezüglich der Kletterbewegung
Möglichkeiten des Kletterns in der Therapie
Ein modularer Aufbau der Übungen, angefangen von kleinen einzelnen Zügen bis hin zu komplexen Bewegungsabläufen ermöglicht dem Therapeuten ein zielgerichtetes und exakt abgestimmtes Training der Patienten.
Die hohe Flexibilität in der Trainingsgestaltung fördert eine schnelle Anpassung der Übungen auf den tagesaktuellen Gesundheitszustand.
Durch die Übungen werden die Koordination, Konzentration und der Gleichgewichtssinn aktiv geschult.
Die Übungen sind variabel einsetzbar – von schonend, einfach über muskelaufbauend, bis hin zu komplexeren Abfolgen – je nach dem jeweiligen Gesundheitszustand des Patienten.

Funktionelles Training durch Klettern
Ein abwechslungsreiches und gleichermaßen zielgerichtetes Training funktioneller Muskelgruppen oder des gesamten Bewegungsapparates von Reha-Patienten ist zielführend, das belegen viele Studien.
Durch die hohe Flexibilität in der Trainingsgestaltung und die sehr einfache Anpassung der Übungen an den Trainings- bzw. Gesundheitszustand eignet sich PhysioClimb für den Einsatz in der Rehabilitation zahlreicher Krankheitsbilder.
Über die dynamische Muskelarbeit für den Bewegungsapparat hinaus wird die Psyche stimuliert, das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten der Patienten gestärkt und durch Erfolgserlebnisse die Motivation gefördert.

Steuerung der Klettertherapie
Wandneigung
1. Neutral (senkrechte Wand)
Perfekt für den Einstieg.
2. Positiv (schräge Ebene)
Bewirkt die größten Trainingsreize für die untere Extremität und das Becken.
3. Überhang (negative Neigung)
Gut geeignet zur Schultergürtel- und Rumpfkräftigung, sowie für sportliche Trainingstherapie
Instrumente zur Steuerung
1. Abstand & Größe der Griffe & Tritte
Je kleiner, desto fordernder für Greif- und Fußmuskulatur. Je näher zusammen, desto einfacher die Gesamtbewegung.
2. Belastungsparameter aus der MTT
Integriert: Wiederholungszahl, Haltedauer an den Griffen, Umfang der Belastung sind ebenfalls Kennzahlen für therapeutisches Klettern.
3. Vier- und Drei- Punkte Regel
Drei Halte- / Griffpunkte an der Wand sind ein Belastungsdreieck. Vier Punkte (zwei Hände und zwei Füße) an der Wand bilden das klassische Stabilisationsviereck im Potsdamer Modell.
